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Figurine

Liebe und Ruhm

12.2.1818 | Wien Staatsoper

"Der Freiherr von Montalfiero steht in einem geradezu bizarren Aufzug vor uns. Der kurze dunkelblaue Mantel zeigt am auf die Schultern gelegten Kragen das graue Futter, das wie die Außenseite mit einem goldfarbenen Wellenband gerändert ist. Gelbe Kordeln mit Portepees am Ende binden unnötigerweise den Kragen zum offenstehenden Rand des Rocks. Je ein rechteckiger Ausschnitt auf jedem Ärmel ist ebenfalls gelb gerändert und zeigt den roten Futterstoff. Überladen ist auch der Abschluss mit gelben Fransen, in dem ein Hemd weiße Manschetten zeigen darf, bevor weiße Handschuhe die Hände verhüllen. Voll schmückenden Beiwerks ist auch der kurze Rock unter dem auffallenden Mühlsteinkragen: Unter dem Hals formt eine reiche goldene Applikation einen Kragen, darunter ist die Brust links und rechts längs geschlitzt, um zwischen den gelben Rändern wieder das rote Futter zeigen zu können. Eine massive Goldkette lässt ein großes goldenes Medaillon auf seiner Brust baumeln. Über dem goldgelben Gürtel zeigt eine weitere goldene Applikation das Spiegelbild der unter dem Hals; nebenan ist das Heft des langen Schwertes zu sehen. Unter dem Gürtel ist der Rock überaus faltenreich, während er in drei Bändern grün, rot und wieder rot dem Abschluss in Höhe der Schenkel zugeht. Die Beine sind in tiefrote Strümpfe gehüllt und stecken in hellbraunen Halbschuhen mit nach außen fallender Zunge. Ganz im Stil seiner Kleider ist das dunkelgrüne Barett mit geschlitzter Krempe, das in extremer Schräglage an einer den Kopf bedeckenden Haube hängt und ein Grüppchen von Federn in Orange und Rosa präsentiert. (wol)"

"Der Freiherr von Montalfiero steht in einem geradezu bizarren Aufzug vor uns. Der kurze dunkelblaue Mantel zeigt am auf die Schultern gelegten Kragen das graue Futter, das wie die Außenseite mit einem goldfarbenen Wellenband gerändert ist. Gelbe Kordeln mit Portepees am Ende binden unnötigerweise den Kragen zum offenstehenden Rand des Rocks. Je ein rechteckiger Ausschnitt auf jedem Ärmel ist ebenfalls gelb gerändert und zeigt den roten Futterstoff. Überladen ist auch der Abschluss mit gelben Fransen, in dem ein Hemd weiße Manschetten zeigen darf, bevor weiße Handschuhe die Hände verhüllen. Voll schmückenden Beiwerks ist auch der kurze Rock unter dem auffallenden Mühlsteinkragen: Unter dem Hals formt eine reiche goldene Applikation einen Kragen, darunter ist die Brust links und rechts längs geschlitzt, um zwischen den gelben Rändern wieder das rote Futter zeigen zu können. Eine massive Goldkette lässt ein großes goldenes Medaillon auf seiner Brust baumeln. Über dem goldgelben Gürtel zeigt eine weitere goldene Applikation das Spiegelbild der unter dem Hals; nebenan ist das Heft des langen Schwertes zu sehen. Unter dem Gürtel ist der Rock überaus faltenreich, während er in drei Bändern grün, rot und wieder rot dem Abschluss in Höhe der Schenkel zugeht. Die Beine sind in tiefrote Strümpfe gehüllt und stecken in hellbraunen Halbschuhen mit nach außen fallender Zunge. Ganz im Stil seiner Kleider ist das dunkelgrüne Barett mit geschlitzter Krempe, das in extremer Schräglage an einer den Kopf bedeckenden Haube hängt und ein Grüppchen von Federn in Orange und Rosa präsentiert. (wol)"

Zeit:
12.2.1818

Spielstätte:
Wien\Staatsoper

Künstler/in:
Philipp von Stubenrauch (1784 - 1848) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben und Tintenfeder auf Papier

Maße:
Blattmaß: 21,1 cm × 13,3 cm

Inv. Nr.
HZ_HM3363

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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