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Figurine

Der kleine Richelieu

14.6.1851 | Wien Burgtheater

"Der Baron von Bellechasse schließt seinen Blau auf Schwarz gemusterten Justaucorps mit nur zwei der vielen Goldknöpfe aus der die gesamte Front begleitenden und mit Goldborten besetzten Front. Der gleiche Besatz ziert auch die mit dem schwarzen Futter breit umgeschlagenen Manschetten, aus denen die üppigen Rüschen am Ende des weißen Hemdärmels herausquellen und die schräg gestellten Rocktaschen. Von der linken Schulter hängen die roten Bänder einer Agraffe. Unter einer rot gebundenen Masche macht sich das Jabot mit einem Rand aus Goldspitze breit; unterhalb hat auch das Hemd mit Rüschen auf der Front noch etwas Platz. Darunter blitzen die goldenen Paspeln an den Ecken eines Rocks ein wenig hervor, und auch der Abschluss der mit goldenen Bändern unter den Knien gebundenen Culotte ist sichtbar. Die weißen Seidenstrümpfe sind seitwärts mit stilisierten Palettopalmen in Gold bestickt. An den schwarzen Schuhen dominieren goldbraune Maschen den Rist, von dem die schwarze Zunge noch weiter hinauf ragt. Der rechte Arm schafft es gerade noch, den schwarzen Hut mit seinem Überfluss an weißen Federn am Körper zu halten; die linke Hand ruht auf dem Griff des Degens. Eine schwarze Allongeperücke umgibt seinen Kopf. (wol)"

"Der Baron von Bellechasse schließt seinen Blau auf Schwarz gemusterten Justaucorps mit nur zwei der vielen Goldknöpfe aus der die gesamte Front begleitenden und mit Goldborten besetzten Front. Der gleiche Besatz ziert auch die mit dem schwarzen Futter breit umgeschlagenen Manschetten, aus denen die üppigen Rüschen am Ende des weißen Hemdärmels herausquellen und die schräg gestellten Rocktaschen. Von der linken Schulter hängen die roten Bänder einer Agraffe. Unter einer rot gebundenen Masche macht sich das Jabot mit einem Rand aus Goldspitze breit; unterhalb hat auch das Hemd mit Rüschen auf der Front noch etwas Platz. Darunter blitzen die goldenen Paspeln an den Ecken eines Rocks ein wenig hervor, und auch der Abschluss der mit goldenen Bändern unter den Knien gebundenen Culotte ist sichtbar. Die weißen Seidenstrümpfe sind seitwärts mit stilisierten Palettopalmen in Gold bestickt. An den schwarzen Schuhen dominieren goldbraune Maschen den Rist, von dem die schwarze Zunge noch weiter hinauf ragt. Der rechte Arm schafft es gerade noch, den schwarzen Hut mit seinem Überfluss an weißen Federn am Körper zu halten; die linke Hand ruht auf dem Griff des Degens. Eine schwarze Allongeperücke umgibt seinen Kopf. (wol)"

Zeit:
14.6.1851

Spielstätte:
Wien\Burgtheater

Künstler/in:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Maße:
Blattmaß: 23,7 cm × 15,2 cm
Kartonmaß: 27,2 cm × 19,4 cm

Inv. Nr.
HZ_HM1800

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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