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Figurine
Die Jungfrau von Orleans
08.11.1867 | Wien Burgtheater
"Der Krönungszug formiert sich mit Pagen, Mädchen, Knappen, Rittern, Bürgern und Bürgerinnen nach den Angaben Schillers.§1: Ein Herold in einem seitlich offenen, goldfarbenen Tappert mit Fransen am Ende und roten Bandschlaufen als Schulterstück hält in der rechten Hand einen blauen Stab mit einer goldenen Spitze. Auf der Brust ist das Wappen mit drei goldenen Lilien auf blauem Grund appliziert. Darunter trägt er einen langärmeligen schwarzen Rock mit goldenem Randstreifen und mit einem Schwert an der linken Hüfte. Die Hände sind mit weißen Stulpenhandschuhen mit einem goldenen Ornament und goldenen Fransen und die Beine mit braunen Beinlingen und gespornten Schuhen bekleidet. Den Kopf bedeckt ein schwarzes Barett mit Goldrand, Federbuschen in Blau, Weiß und Rot; ein rotes Tuch fällt dekorativ auf die linke Schulter. ‒ Dem Herold folgt ein Flötenspieler in einer grünen Cotte mit roten Bandschlaufen an der Schulter, einem roten Randstreifen am Hals und einem breiten Stück über den Knien. Der braune Ledergürtel hält links das Schwert in der schwarzen Scheide. Die Strümpfe sind der Länge nach rot und weiß gestreift. Die Beine stecken in halboffenen braunen Schuhen. Die schwarze Kappe wirkt effektvoll durch einen goldenen Rand und die drei schlanken Federn in den französischen Farben. (Umrisse in Bleistift deuten weitere Flötenspieler an.)§2: Ein Ritter bedeckt seinen Körper mit einem Schuppenpanzer, dazu Brust- und Rückenstück eines Plattenpanzers, metallene Stulpenhandschuhe und gespornte Schuhe. Das blau-gelbe Ende eines Waffenrocks ist über den Knien zu sehen. Den Helm mit Visier und Nackenschutz zieren Federn in den Farben Frankreichs. Die rechte Hand hält den Griff seines an die Schulter gelehnten Schwertes. ‒ Dem Ritter folgt ein Hellebardier mit dem Bruststück eines Plattenpanzers, einem blauen Waffenrock mit rotem Streifen am Abschluss, beigen Beinlingen und hellbraunen Stulpenstiefeln. An der linken Hüfte hängt das Schwert; die rechte Hand hält die Stange der an der Schulter lehnenden Hellebarde. ‒ Ein jugendlicher Fahnenträger umgürtet seinen weißen Tappert mit einem roten Band, das zu den Randstreifen an den langen Ärmeln und am Abschluss mit dem seitlichen Schlitz passt. Die blauviolette Cotte endet oberhalb der Knöchel, wo rote Strümpfe und helle, offene Schuhe die Füße bekleiden. Ein goldener Rand schmückt die rote Haube. Die Fahnenstange mit dem goldenen Kranz hält er in beiden Händen.§3: Die in Weiß gekleideten Mädchen halten Blumenzweige mit weißen Blüten in der Hand. Die Randstreifen und Gürtelbänder der bodenlangen Bliauts sind in verschiedenen Farben gehalten. Jeder Kopf ist mit einem Blütenkranz geschmückt. ‒ Den jungen Damen folgen schwarz gekleidete Magistratspersonen mit einem Gürtel um die Mitte und einem von einem goldenen Knopf vor dem Hals gehaltenen langen Umhang. Ein schwarzes Barett mit Nackenschutz bedeckt den Kopf. In der rechten Hand halten sie einen weißen Stab. ‒ Darauf folgt ein Fahnenträger in einem hellbraunen Rock mit schwarzen Randstreifen und mit am Oberarm zu Armschleppen geöffneten Ärmeln. Darunter trägt er ein langärmeliges, blaues Wams. Die Beine sind mit blauen Strümpfen und halboffenen, hellbraunen Schuhen bekleidet. Der schwarze Hut mit den goldenen Streifen in Form einer Melone wird durch ein breites rotes Hutband mit einer großen Masche geschmückt. In den Händen hält er eine rote Fahne mit der allegorischen Figur der Gerechtigkeit im weißen Kreis.§4: Eine Magistratsperson kleidet sich in eine schwarz in Schwarz gemusterte Schaube mit braunem Pelzfutter und passendem Besatz an den Kanten und den langen Ärmeln. Die Cotte ist gleich gemustert; den schwarzen Gürtel schließt eine goldene Schnalle. Zwei goldene Ketten liegen um seinen Hals, wobei die längere eine goldene Medaille trägt. Die Beine sind in schwarze Strümpfe und Schuhe gekleidet. Die schwarze Kappe wird von einem breiten braunen Pelzrand umfasst. Die rechte Hand hält einen goldenen Amtsstab. ‒ Ihr folgen zwei weitere Amtspersonen in schwarzen Talaren mit Schulterkragen und grauen Randstreifen. Auf dem Kopf sitzt ein weiß gestreifter schwarzer Hut in Melonenform mit nach unten gerichteter Krempe. Auf der Brust liegt eine mit dem Amt verbundene Kette. ‒ Der Herold schreitet in einem seitlich offenen blauen Tappert, der dicht mit goldenen Fleur-de-Lys gemustert und an den Rändern mit goldenen Fransen verziert ist. Die Ärmel der weißen Cotte sind der Länge nach mit goldgelben Streifen verziert























"Der Krönungszug formiert sich mit Pagen, Mädchen, Knappen, Rittern, Bürgern und Bürgerinnen nach den Angaben Schillers.§1: Ein Herold in einem seitlich offenen, goldfarbenen Tappert mit Fransen am Ende und roten Bandschlaufen als Schulterstück hält in der rechten Hand einen blauen Stab mit einer goldenen Spitze. Auf der Brust ist das Wappen mit drei goldenen Lilien auf blauem Grund appliziert. Darunter trägt er einen langärmeligen schwarzen Rock mit goldenem Randstreifen und mit einem Schwert an der linken Hüfte. Die Hände sind mit weißen Stulpenhandschuhen mit einem goldenen Ornament und goldenen Fransen und die Beine mit braunen Beinlingen und gespornten Schuhen bekleidet. Den Kopf bedeckt ein schwarzes Barett mit Goldrand, Federbuschen in Blau, Weiß und Rot; ein rotes Tuch fällt dekorativ auf die linke Schulter. ‒ Dem Herold folgt ein Flötenspieler in einer grünen Cotte mit roten Bandschlaufen an der Schulter, einem roten Randstreifen am Hals und einem breiten Stück über den Knien. Der braune Ledergürtel hält links das Schwert in der schwarzen Scheide. Die Strümpfe sind der Länge nach rot und weiß gestreift. Die Beine stecken in halboffenen braunen Schuhen. Die schwarze Kappe wirkt effektvoll durch einen goldenen Rand und die drei schlanken Federn in den französischen Farben. (Umrisse in Bleistift deuten weitere Flötenspieler an.)§2: Ein Ritter bedeckt seinen Körper mit einem Schuppenpanzer, dazu Brust- und Rückenstück eines Plattenpanzers, metallene Stulpenhandschuhe und gespornte Schuhe. Das blau-gelbe Ende eines Waffenrocks ist über den Knien zu sehen. Den Helm mit Visier und Nackenschutz zieren Federn in den Farben Frankreichs. Die rechte Hand hält den Griff seines an die Schulter gelehnten Schwertes. ‒ Dem Ritter folgt ein Hellebardier mit dem Bruststück eines Plattenpanzers, einem blauen Waffenrock mit rotem Streifen am Abschluss, beigen Beinlingen und hellbraunen Stulpenstiefeln. An der linken Hüfte hängt das Schwert; die rechte Hand hält die Stange der an der Schulter lehnenden Hellebarde. ‒ Ein jugendlicher Fahnenträger umgürtet seinen weißen Tappert mit einem roten Band, das zu den Randstreifen an den langen Ärmeln und am Abschluss mit dem seitlichen Schlitz passt. Die blauviolette Cotte endet oberhalb der Knöchel, wo rote Strümpfe und helle, offene Schuhe die Füße bekleiden. Ein goldener Rand schmückt die rote Haube. Die Fahnenstange mit dem goldenen Kranz hält er in beiden Händen.§3: Die in Weiß gekleideten Mädchen halten Blumenzweige mit weißen Blüten in der Hand. Die Randstreifen und Gürtelbänder der bodenlangen Bliauts sind in verschiedenen Farben gehalten. Jeder Kopf ist mit einem Blütenkranz geschmückt. ‒ Den jungen Damen folgen schwarz gekleidete Magistratspersonen mit einem Gürtel um die Mitte und einem von einem goldenen Knopf vor dem Hals gehaltenen langen Umhang. Ein schwarzes Barett mit Nackenschutz bedeckt den Kopf. In der rechten Hand halten sie einen weißen Stab. ‒ Darauf folgt ein Fahnenträger in einem hellbraunen Rock mit schwarzen Randstreifen und mit am Oberarm zu Armschleppen geöffneten Ärmeln. Darunter trägt er ein langärmeliges, blaues Wams. Die Beine sind mit blauen Strümpfen und halboffenen, hellbraunen Schuhen bekleidet. Der schwarze Hut mit den goldenen Streifen in Form einer Melone wird durch ein breites rotes Hutband mit einer großen Masche geschmückt. In den Händen hält er eine rote Fahne mit der allegorischen Figur der Gerechtigkeit im weißen Kreis.§4: Eine Magistratsperson kleidet sich in eine schwarz in Schwarz gemusterte Schaube mit braunem Pelzfutter und passendem Besatz an den Kanten und den langen Ärmeln. Die Cotte ist gleich gemustert; den schwarzen Gürtel schließt eine goldene Schnalle. Zwei goldene Ketten liegen um seinen Hals, wobei die längere eine goldene Medaille trägt. Die Beine sind in schwarze Strümpfe und Schuhe gekleidet. Die schwarze Kappe wird von einem breiten braunen Pelzrand umfasst. Die rechte Hand hält einen goldenen Amtsstab. ‒ Ihr folgen zwei weitere Amtspersonen in schwarzen Talaren mit Schulterkragen und grauen Randstreifen. Auf dem Kopf sitzt ein weiß gestreifter schwarzer Hut in Melonenform mit nach unten gerichteter Krempe. Auf der Brust liegt eine mit dem Amt verbundene Kette. ‒ Der Herold schreitet in einem seitlich offenen blauen Tappert, der dicht mit goldenen Fleur-de-Lys gemustert und an den Rändern mit goldenen Fransen verziert ist. Die Ärmel der weißen Cotte sind der Länge nach mit goldgelben Streifen verziert
Zeit:
08.11.1867
Spielstätte:
Wien\Burgtheater
Künstler/in:
Albert Decker (1817 Colmar - 1871 Wien) DNBarrow_outward
Objektbezeichnung
Figurine
Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben/Tusche auf Papier
Inv. Nr.
HZ_HM3019
Bildrecht
Theatermuseum, Wien
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