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Figurine

Joconde, oder Die Abenteuerer

19.11.1855 | Wien Staatsoper

"Joconde, ein Minnesänger, kleidet sich in ein weißes Wams mit blauen Rändern, die auch die Leiste der weißen Knöpfchen begleiten, und auch den Hals, wo sich ein gekräuselter Hemdkragen zeigt, umgeben. Unter den weiß geschlitzten Schulterwülsten liegen schwarze Ärmel eng bis zum Handgelenk, aber am Ellbogen unterbrochen durch einen ebensolchen Wulst. Unter der Kette weißer Perlen, die mit einer kleinen runden Schließe als Gürtel dient, liegen blau geränderte Bandschleifen als Schößchen um seine Taille. Rechts hält eine solche Kette ein weiß besetztes, schwarzes Almosentäschchen mit einer weißen Quaste; links hängt ein zierlicher Dolch. Die äußerst knapp geschnittene, schwarze Heerpauke ist blau geschlitzt; unterhalb erreichen die langen Beine in gelben Strümpfen die halboffenen, schwarzen Schuhe mit der Spange über dem Rist. Das hell gefütterte, dunkelviolette Cape mit blauem Futter und Kragen liegt lässig auf seiner linken Schulter. Über dem mit Weiß unterbrochenen Rand seines Baretts liegt eine gewundene, weiße Feder. (wol)"

"Joconde, ein Minnesänger, kleidet sich in ein weißes Wams mit blauen Rändern, die auch die Leiste der weißen Knöpfchen begleiten, und auch den Hals, wo sich ein gekräuselter Hemdkragen zeigt, umgeben. Unter den weiß geschlitzten Schulterwülsten liegen schwarze Ärmel eng bis zum Handgelenk, aber am Ellbogen unterbrochen durch einen ebensolchen Wulst. Unter der Kette weißer Perlen, die mit einer kleinen runden Schließe als Gürtel dient, liegen blau geränderte Bandschleifen als Schößchen um seine Taille. Rechts hält eine solche Kette ein weiß besetztes, schwarzes Almosentäschchen mit einer weißen Quaste; links hängt ein zierlicher Dolch. Die äußerst knapp geschnittene, schwarze Heerpauke ist blau geschlitzt; unterhalb erreichen die langen Beine in gelben Strümpfen die halboffenen, schwarzen Schuhe mit der Spange über dem Rist. Das hell gefütterte, dunkelviolette Cape mit blauem Futter und Kragen liegt lässig auf seiner linken Schulter. Über dem mit Weiß unterbrochenen Rand seines Baretts liegt eine gewundene, weiße Feder. (wol)"

Zeit:
19.11.1855

Spielstätte:
Wien\Staatsoper

Künstler/in:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNB

Bezug/Person:
Alois Ander (als Joconde, Minnesänger) (1821 Libitz - 1864 Wartenberg) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben, Deckfarben, Tusche, weiß gehöht, auf getöntem Papier

Maße:
Blattmaß: 22 cm × 14,1 cm

Inv. Nr.
HZ_HM3922

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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