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Figurine

La Cenerentola, ossia La bontà in trionfo

2.4.1854 | Wien Staatsoper

Ein Hofherr gefällt sich in einer geckenhaften Ausstattung, bei der das rot gepunktete, schwarze Wams mit roten Schleifen an den Rändern und gleichfarbigen Rosetten und Maschen auf der Brust und an den Ärmeln besetzt ist. Die Ärmel unter Schulterstücken aus rotem Band sind geschlitzt und lassen zwischen den Goldborten der Ränder das glänzend weiße Leinen des Hemdes erkennen, das an den Enden mit einem sternförmigen Kranz aus weißer Spitze endet. Links sitzt eine gewaltige Schulteragraffe aus weißglänzendem Stoff. Unterhalb des Jabots bauscht sich das Hemd über dem auffälligen Gliedschirm aus Reihen roter Schleifen. Ebensolche Schleifen bilden den Abschluss der Rheinlandhose, passend zum Wams. Übertrieben sind die vier breiten Reihen roter Schleifen als Galon, die am unteren Ende mit einer gewaltigen Rosette samt Quasten enden. Auch am gelben Strumpfband für die beiderseits bestickten Seidenstrümpfe muss Platz für eine Rosette sein. Die goldene Schnalle des schwarzen Schuhs dient als Zentrum für eine weitere rote Masche. Das schräg über der Brust liegende Bandelier für den Degen ist dagegen kaum zu sehen. Das Cape an seinen Schultern bringt noch mehr Rot und Gold ins Spiel der Farben. Der breitkrempige, schwarze Hut auf dem Kopf mit hoch erhobener Nase ist ringsum am goldenen Rand mit weißem Federflaum dekoriert und winkt mit einer überlangen roten Feder. (wol)

Ein Hofherr gefällt sich in einer geckenhaften Ausstattung, bei der das rot gepunktete, schwarze Wams mit roten Schleifen an den Rändern und gleichfarbigen Rosetten und Maschen auf der Brust und an den Ärmeln besetzt ist. Die Ärmel unter Schulterstücken aus rotem Band sind geschlitzt und lassen zwischen den Goldborten der Ränder das glänzend weiße Leinen des Hemdes erkennen, das an den Enden mit einem sternförmigen Kranz aus weißer Spitze endet. Links sitzt eine gewaltige Schulteragraffe aus weißglänzendem Stoff. Unterhalb des Jabots bauscht sich das Hemd über dem auffälligen Gliedschirm aus Reihen roter Schleifen. Ebensolche Schleifen bilden den Abschluss der Rheinlandhose, passend zum Wams. Übertrieben sind die vier breiten Reihen roter Schleifen als Galon, die am unteren Ende mit einer gewaltigen Rosette samt Quasten enden. Auch am gelben Strumpfband für die beiderseits bestickten Seidenstrümpfe muss Platz für eine Rosette sein. Die goldene Schnalle des schwarzen Schuhs dient als Zentrum für eine weitere rote Masche. Das schräg über der Brust liegende Bandelier für den Degen ist dagegen kaum zu sehen. Das Cape an seinen Schultern bringt noch mehr Rot und Gold ins Spiel der Farben. Der breitkrempige, schwarze Hut auf dem Kopf mit hoch erhobener Nase ist ringsum am goldenen Rand mit weißem Federflaum dekoriert und winkt mit einer überlangen roten Feder. (wol)

Zeit:
2.4.1854

Spielstätte:
Wien\Staatsoper

Künstler/in:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben, Deckfarben, Tusche, weiß gehöht, auf getöntem Papier

Maße:
Blattmaß: 21,9 cm × 13,5 cm

Inv. Nr.
HZ_HM3861

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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