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Figurine

Der schwarze Domino

28.7.1849 | Wien Staatsoper

"Das Mieder der jungen Dame fällt durch den eigenwilligen Schnitt auf: Zwei runde, schwarze Fronten mit einem roten Streifen am Rand stoßen an der Taille aneindander, unterlegt durch ein Stück blaues Tuch mit drei weißen Knöpfen. Das Dekolleté wird durch die oben gerade abgeschlossene weiße Bluse bedeckt. Die weißen Troddeln entlang der roten Streifen und das weiße, mit Perlen behängte Netz am Oberarm steigern die Optik, die an den Manschetten etwas einfacher ebenfalls zur Wirkung kommt. Weitere Effekte kommen auf dem weinroten, von einer Krinoline geweiteten Rock zum Einsatz. Unter der Taille bedeckt ein Netz aus schwarzen Bändern mit kleinen weißen Perlen an den Schnittpunkten den in Falten fallenden Stoff; unterhalb schließt ein breiterer Abschnitt an, den ein schwarzer, bestickter Volant überdeckt. Eine Handbreit über den Knöcheln findet der Rock mit einem Band schwarzer Rauten seinen Abschluss, wie sie auch in der seitlichen Öffnung auf dem Unterrock zu sehen sind. Schlicht wirkt an ihr nur das flache Hütchen mit ungleichmäßiger Krempe und mit einer kleinen weißen Feder. (wol)"

"Das Mieder der jungen Dame fällt durch den eigenwilligen Schnitt auf: Zwei runde, schwarze Fronten mit einem roten Streifen am Rand stoßen an der Taille aneindander, unterlegt durch ein Stück blaues Tuch mit drei weißen Knöpfen. Das Dekolleté wird durch die oben gerade abgeschlossene weiße Bluse bedeckt. Die weißen Troddeln entlang der roten Streifen und das weiße, mit Perlen behängte Netz am Oberarm steigern die Optik, die an den Manschetten etwas einfacher ebenfalls zur Wirkung kommt. Weitere Effekte kommen auf dem weinroten, von einer Krinoline geweiteten Rock zum Einsatz. Unter der Taille bedeckt ein Netz aus schwarzen Bändern mit kleinen weißen Perlen an den Schnittpunkten den in Falten fallenden Stoff; unterhalb schließt ein breiterer Abschnitt an, den ein schwarzer, bestickter Volant überdeckt. Eine Handbreit über den Knöcheln findet der Rock mit einem Band schwarzer Rauten seinen Abschluss, wie sie auch in der seitlichen Öffnung auf dem Unterrock zu sehen sind. Schlicht wirkt an ihr nur das flache Hütchen mit ungleichmäßiger Krempe und mit einer kleinen weißen Feder. (wol)"

Zeit:
28.7.1849

Spielstätte:
Wien\Staatsoper

Künstler/in:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Maße:
Blattmaß: 22,1 cm × 14,3 cm

Inv. Nr.
HZ_HM3433

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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