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Figurine
Der Diener zweier Herren
12.2.1857 | Wien Burgtheater
Truffaldino, der Diener zweier Herren, beschwert die Spitzen der weißen Kragenblätter mit einer kleinen Berlocke, sodass sie auf der Brust des Wamses liegen bleiben. Die bunten Rauten des zugeknöpften und mit einem schmalen Gürtel gebundenen Wamses mit den kurzen Schößen machen eine modische Anleihe beim lokalen Arlecchino. Das weiße Hemd zeigt auch am Handgelenk einen schmalen Streifen. Die engen Hosen enden am Knöchel über den flachen Schuhen mit einer breiten Zunge. Der halb weiße und halb rote Hut ist mit einem großen weißen Bommel geschmückt. Sein Gesicht ist unter einer roten Maske verborgen. ‒ Tebaldo, ein Wirt, gestikuliert etwas hilflos in seinem Rock mit schwarzem Kragen, breit umgeschlagenen und mit ein paar Knöpfen bestückten Manschetten sowie den Seitentaschen unter großen Patten. Zwischen den offenstehenden Seiten des Rocks breitet sich das kurze weiße Jabot unter einer Halsbinde aus. Unter dem Gürtel ist eine Ecke der Schürze zurückgesteckt, um einen Beutel zu bilden. Den untersten Teil der engen Hose am Knie bedecken die unter den Knien gebundenen, der Länge nach gestreiften Strümpfe, die seine Beine in die mit einer Masche verzierten Schuhe begleiten. Die gestreifte Haube sitzt mit einem umgeschlagenen Rand auf seinem Kopf und fällt über den Hinterkopf. ‒ Die teilweise kolorierte Skizze am linken Rand zeigt Truffaldino mit einem runden gefältelten Kragen über einem roten Wams, in kurzen Hosen und mit weiß und rot gestreiften Strümpfen. Dazu kommt ein runder Hut mit hoher Krone. Die rechte Skizze zeigt den Wirt mit einer Halskrause und einer weiten Hose. (wol)


Truffaldino, der Diener zweier Herren, beschwert die Spitzen der weißen Kragenblätter mit einer kleinen Berlocke, sodass sie auf der Brust des Wamses liegen bleiben. Die bunten Rauten des zugeknöpften und mit einem schmalen Gürtel gebundenen Wamses mit den kurzen Schößen machen eine modische Anleihe beim lokalen Arlecchino. Das weiße Hemd zeigt auch am Handgelenk einen schmalen Streifen. Die engen Hosen enden am Knöchel über den flachen Schuhen mit einer breiten Zunge. Der halb weiße und halb rote Hut ist mit einem großen weißen Bommel geschmückt. Sein Gesicht ist unter einer roten Maske verborgen. ‒ Tebaldo, ein Wirt, gestikuliert etwas hilflos in seinem Rock mit schwarzem Kragen, breit umgeschlagenen und mit ein paar Knöpfen bestückten Manschetten sowie den Seitentaschen unter großen Patten. Zwischen den offenstehenden Seiten des Rocks breitet sich das kurze weiße Jabot unter einer Halsbinde aus. Unter dem Gürtel ist eine Ecke der Schürze zurückgesteckt, um einen Beutel zu bilden. Den untersten Teil der engen Hose am Knie bedecken die unter den Knien gebundenen, der Länge nach gestreiften Strümpfe, die seine Beine in die mit einer Masche verzierten Schuhe begleiten. Die gestreifte Haube sitzt mit einem umgeschlagenen Rand auf seinem Kopf und fällt über den Hinterkopf. ‒ Die teilweise kolorierte Skizze am linken Rand zeigt Truffaldino mit einem runden gefältelten Kragen über einem roten Wams, in kurzen Hosen und mit weiß und rot gestreiften Strümpfen. Dazu kommt ein runder Hut mit hoher Krone. Die rechte Skizze zeigt den Wirt mit einer Halskrause und einer weiten Hose. (wol)
Zeit:
12.2.1857
Spielstätte:
Wien\Burgtheater
Künstler/in:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNBarrow_outward
Bezug/Person:
Karl Wilhelm Meixner (als Truffaldino) (1815 Königsberg - 1888 Wien) DNBarrow_outward
Objektbezeichnung
Figurine
Material/Technik:
Bleistift/Wasserfarbe/Deckweiß auf braunem Papier, aufgeklebt auf Karton
Maße:
Kartonmaß: 29 cm × 22,8 cm
Blattmaß: 19,7 cm × 12,8 cm
Inv. Nr.
HZ_HM2243
Bildrecht
Theatermuseum, Wien
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