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Figurine

Uriel Acosta

19.10.1868 | Wien Burgtheater

Esther, Uriel Acostas Mutter, kleidet sich ihrem Alter und Stand entsprechend mit einem schwarzen Caraco mit kurzen, gepufften und geschlitzten Ärmeln, in denen die weiße Bluse sichtbar wird. Die Ärmel enden an den Handgelenken mit einer mit Spitze besetzten Manschette. Ein mit einem gefältelten Rand umgebener Kragen bedeckt ihre Schultern und den oberen Teil der Brust, die im Mittelteil weiß und rot gestreift ist. Unter den Schößchen fällt der schwarze Rock gebauscht und gerafft nur bis zu ihren Knien, wodurch das helle Unterkleid mit strengen, geraden schwarzen Streifen den Platz bis zum Boden einnehmen kann. Ein schmaler Gürtel verläuft links von der Taille zur rechten Hüfte, um dort einen roten Almosenbeutel mit drei Quasten herabhängen zu lassen. Am Kopf trägt sie eine rote Haube mit einem gelben Rüschenrand über einer hellen Kalotte. Den Hinterkopf umhüllt ein blassblauer Schleier, der rückwärts bis zu ihrer Taille fällt. Ihr Hals ist mit einem weichen Tuch umwickelt. Ihre linke Hand stützt sich auf einen einfachen Gehstock. ‒ Verso: Die Bleistiftskizze zeigt einen alternativen Entwurf für den Caraco mit kurzen, geschlitzten Ärmeln am Oberarm und einer Halskrause. (wol)

Esther, Uriel Acostas Mutter, kleidet sich ihrem Alter und Stand entsprechend mit einem schwarzen Caraco mit kurzen, gepufften und geschlitzten Ärmeln, in denen die weiße Bluse sichtbar wird. Die Ärmel enden an den Handgelenken mit einer mit Spitze besetzten Manschette. Ein mit einem gefältelten Rand umgebener Kragen bedeckt ihre Schultern und den oberen Teil der Brust, die im Mittelteil weiß und rot gestreift ist. Unter den Schößchen fällt der schwarze Rock gebauscht und gerafft nur bis zu ihren Knien, wodurch das helle Unterkleid mit strengen, geraden schwarzen Streifen den Platz bis zum Boden einnehmen kann. Ein schmaler Gürtel verläuft links von der Taille zur rechten Hüfte, um dort einen roten Almosenbeutel mit drei Quasten herabhängen zu lassen. Am Kopf trägt sie eine rote Haube mit einem gelben Rüschenrand über einer hellen Kalotte. Den Hinterkopf umhüllt ein blassblauer Schleier, der rückwärts bis zu ihrer Taille fällt. Ihr Hals ist mit einem weichen Tuch umwickelt. Ihre linke Hand stützt sich auf einen einfachen Gehstock. ‒ Verso: Die Bleistiftskizze zeigt einen alternativen Entwurf für den Caraco mit kurzen, geschlitzten Ärmeln am Oberarm und einer Halskrause. (wol)

Zeit:
19.10.1868

Spielstätte:
Wien\Burgtheater

Künstler/in:
Franz Xaver Gaul (1837 Wien - 1906 Wien) DNB

Bezug/Person:
Marie Straßmann (als Esther, Uriel Acostas Mutter) (1825 Fürstenfeld - 1892 München) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Inv. Nr.
HZ_HM3189

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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