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Figurine

Prinzessin Montpensier

10.03.1865 | Wien Burgtheater

"Marie von Orleans, Prinzessin Montpensier, ein Haupt der Fronde, trägt ein schwarzes Caraco, dessen breite, mit Gold bestickte Ränder von den Schultern zu einer schwarzen Masche an der Taille zusammenlaufen und sich an der Vorderseite der Schöße wieder verbreitern. Die mit breiten Goldbändern besetzten kurzen Ärmel sind geschlitzt mit einer Masche am unteren Ende. Am ziegelroten Kleid ist der enge Halsausschnitt von einem Kragen aus weißer Spitze mit Berlocken an den Ecken der Blätter umgeben. Die mit dünnen gelben Linien der Länge nach gestreiften Ärmel enden unter den mit Fransen besetzten Stulpen der weißen Handschuhe. Ein blaues Bandelier mit goldgelber Schnalle liegt von der rechten Schulter schräg über der Brust und hält einen Degen in schwarzer Scheide an ihrer linken Hüfte. Eine rot-blaue Schärpe liegt locker über ihrer Hüfte; die mit gelben Fransen geschmückten Enden fallen bis in Kniehöhe herab. Das Kleid ist im untersten Drittel mit einem dreiecksförmigen Raster aus schwarzen Samtapplikationen besetzt, um die kämpferische Einstellung der jungen Dame zu betonen. Auf der breiten Krempe ihres goldgeränderten schwarzen Hutes liegt ein buschiger Kranz weißer Federn. Ihre rechte Hand hält eine Reitgerte. (wol)"

"Marie von Orleans, Prinzessin Montpensier, ein Haupt der Fronde, trägt ein schwarzes Caraco, dessen breite, mit Gold bestickte Ränder von den Schultern zu einer schwarzen Masche an der Taille zusammenlaufen und sich an der Vorderseite der Schöße wieder verbreitern. Die mit breiten Goldbändern besetzten kurzen Ärmel sind geschlitzt mit einer Masche am unteren Ende. Am ziegelroten Kleid ist der enge Halsausschnitt von einem Kragen aus weißer Spitze mit Berlocken an den Ecken der Blätter umgeben. Die mit dünnen gelben Linien der Länge nach gestreiften Ärmel enden unter den mit Fransen besetzten Stulpen der weißen Handschuhe. Ein blaues Bandelier mit goldgelber Schnalle liegt von der rechten Schulter schräg über der Brust und hält einen Degen in schwarzer Scheide an ihrer linken Hüfte. Eine rot-blaue Schärpe liegt locker über ihrer Hüfte; die mit gelben Fransen geschmückten Enden fallen bis in Kniehöhe herab. Das Kleid ist im untersten Drittel mit einem dreiecksförmigen Raster aus schwarzen Samtapplikationen besetzt, um die kämpferische Einstellung der jungen Dame zu betonen. Auf der breiten Krempe ihres goldgeränderten schwarzen Hutes liegt ein buschiger Kranz weißer Federn. Ihre rechte Hand hält eine Reitgerte. (wol)"

Zeit:
10.03.1865

Spielstätte:
Wien\Burgtheater

Künstler/in:
Albert Decker (1817 Colmar - 1871 Wien) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Inv. Nr.
HZ_HM2878

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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