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Figurine

Rekrut und Dichter

30.12.1863 | Wien Burgtheater

Karoline, Gemahlin des Landgrafen Ludwig, bezaubert in einem effektvollen blauen Kleid, an dessen Mieder der Carmen-Ausschnitt mit einem Rüschenband nur unmerklich verkleinert wird. Unter den kurzen, leicht gepufften Ärmeln umschließt ein kurzer, weißer Volant den Oberarm. Die langen weißen Handschuhe enden am Unterarm mit einem Rüschenrand. Unter einer goldenen Brosche auf der Mitte des Busens fällt eine schmale Kaskade von Volant bis zur Taillenschneppe. Ähnlich, aber kürzer, sind die Außenseiten der Oberarme dekoriert. Den besonderen Reiz der Robe macht der über einen Reifrock fallende Rockteil aus, an dem rundherum sechs Kaskaden von weißer Spitze an einer goldenen Fibel von der Höhe der Hüfte breiter werdend bis zum Abschluss des Überkleides fallen und dabei auch noch in jeder Etage durch Girlanden aus weißer Spitze verbunden werden. Der blaue Taft des Kleides wird dabei auch leicht gerafft, sodass zuunterst das weiße Unterkleid mit einem weiteren Kranz aus weißer Spitze einen blendenden Abschluss bilden kann. Paare goldener Armreife umgeben ihre Handgelenke. Die rechte Hand tändelt mit einem geschlossenen Fächer. In ihrem Haar, das in Korkenzieherlocken auf ihre Schultern fällt, halten goldene Spangen Blüten und Blätter von Rosen. (wol)

Karoline, Gemahlin des Landgrafen Ludwig, bezaubert in einem effektvollen blauen Kleid, an dessen Mieder der Carmen-Ausschnitt mit einem Rüschenband nur unmerklich verkleinert wird. Unter den kurzen, leicht gepufften Ärmeln umschließt ein kurzer, weißer Volant den Oberarm. Die langen weißen Handschuhe enden am Unterarm mit einem Rüschenrand. Unter einer goldenen Brosche auf der Mitte des Busens fällt eine schmale Kaskade von Volant bis zur Taillenschneppe. Ähnlich, aber kürzer, sind die Außenseiten der Oberarme dekoriert. Den besonderen Reiz der Robe macht der über einen Reifrock fallende Rockteil aus, an dem rundherum sechs Kaskaden von weißer Spitze an einer goldenen Fibel von der Höhe der Hüfte breiter werdend bis zum Abschluss des Überkleides fallen und dabei auch noch in jeder Etage durch Girlanden aus weißer Spitze verbunden werden. Der blaue Taft des Kleides wird dabei auch leicht gerafft, sodass zuunterst das weiße Unterkleid mit einem weiteren Kranz aus weißer Spitze einen blendenden Abschluss bilden kann. Paare goldener Armreife umgeben ihre Handgelenke. Die rechte Hand tändelt mit einem geschlossenen Fächer. In ihrem Haar, das in Korkenzieherlocken auf ihre Schultern fällt, halten goldene Spangen Blüten und Blätter von Rosen. (wol)

Zeit:
30.12.1863

Spielstätte:
Wien\Burgtheater

Künstler/in:
Albert Decker (1817 Colmar - 1871 Wien) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Inv. Nr.
HZ_HM2765

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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