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Figurine

Der Geizige

6.12.1858 | Wien Burgtheater

Der geizige Harpagon gönnt sich selbst nur billig wirkende und schlecht sitzende Kleider. Der zu kurzen braunen Weste unter dem bis zu den Schultern ausgeschlagenen weißen Kragen fehlen die Knöpfe, daher wird sie an den unteren Ecken durch ein Bändchen zusammengehalten. Unter einem Streifen des weißen Hemdes hält ein unansehnlicher gelber Gürtel die über den Knien endenden, dunkelgrauen Hosen und muss auch den Schlüsselbund für alle sorgsam versperrten Türen seines Hauses tragen. Die graubraunen Wollstrümpfe werfen über und unter den braunen Strumpfbändern Falten. Die schwarzen Schuhe sind mit schwarzen Rosetten am Rist verziert. Über den Rücken hängt ein unansehnlicher Umhang mit ausgefranstem Saum. Auf seinem wirren Haar sitzt ein schwarzes Käppchen. (wol)

Der geizige Harpagon gönnt sich selbst nur billig wirkende und schlecht sitzende Kleider. Der zu kurzen braunen Weste unter dem bis zu den Schultern ausgeschlagenen weißen Kragen fehlen die Knöpfe, daher wird sie an den unteren Ecken durch ein Bändchen zusammengehalten. Unter einem Streifen des weißen Hemdes hält ein unansehnlicher gelber Gürtel die über den Knien endenden, dunkelgrauen Hosen und muss auch den Schlüsselbund für alle sorgsam versperrten Türen seines Hauses tragen. Die graubraunen Wollstrümpfe werfen über und unter den braunen Strumpfbändern Falten. Die schwarzen Schuhe sind mit schwarzen Rosetten am Rist verziert. Über den Rücken hängt ein unansehnlicher Umhang mit ausgefranstem Saum. Auf seinem wirren Haar sitzt ein schwarzes Käppchen. (wol)

Zeit:
6.12.1858

Spielstätte:
Wien\Burgtheater

Künstler/in:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNB

Bezug/Person:
Carl von La Roche (als Harpagon) (1794 Berlin - 1884 Wien) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Maße:
Blattmaß: 21,4 cm × 13,4 cm
Kartonmaß: 29,8 cm × 21,5 cm

Inv. Nr.
HZ_HM2439

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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