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Figurine
Der Diener zweier Herren
12.2.1857 | Wien Burgtheater
Beatrice tritt unter dem Namen Federico Rasponi männlich gekleidet auf. Die mit großen Taschen versehenen Schöße des taillierten Justaucorps stehen seitlich ab. Die breit umgeschlagenen Manschetten sind mit drei Knöpfen bestückt. Der weiße Hemdkragen ist ein wenig aufgestellt und von einem weißen Krawattenschal umwunden. Die lange Weste mit den Seitentaschen hilft, ihre weibliche Figur zu tarnen. Die Enden der weißen Strümpfe bedecken die Knie der Culotte. Eine große Masche schmückt die schwarzen Halbschuhe mit langer Zunge. Ein zierlicher Dreispitz bedeckt den Kopf.§Rechts kleidet sich Beatrice „regulär“ mit einer bodenlangen weißen Robe, bei der gerippte Streifen von den Schultern zur Taillenschneppe einen Vorstecker einfassen, auf dessen oberer Mitte eine Brosche mit drei daran hängenden Perlen sitzt. Die Seiten des Rockteils sind mit Rüschen eingefasst und bilden seitlich gerafft einen dekorativen Faltenwurf, der das weiß glänzende Unterkleid gut zur Geltung kommen lässt: Hier bildet ein hoher Volant mit durchbrochener Spitze einen dekorativen Abschluss am Boden. Halbhandschuhe aus dunklem Netz und ein vom Hinterkopf fallender Streifen weißer Stickerei vervollständigen ihre Aufmachung.§Die Chiaroscuro-Skizze am linken Rand zeigt eine männlich verkleidete Beatrice in der Mode eines früheren Jahrhunderts. An das taillierte dunkle Wams mit dem bogenförmig ausgeschlagenen Hemdkragen sind unter die Schulterstücke helle Ärmel angeheftet. Ein Bandelier mit Schnalle hält den Degen an der linken Hüfte. Die Kniebundhosen enden mit Pompons, die Schuhe sind mit Maschen dekoriert. Vom hohen, runden Hut mit hochgebogener Krempe hängt eine buschige Feder. (wol)

Beatrice tritt unter dem Namen Federico Rasponi männlich gekleidet auf. Die mit großen Taschen versehenen Schöße des taillierten Justaucorps stehen seitlich ab. Die breit umgeschlagenen Manschetten sind mit drei Knöpfen bestückt. Der weiße Hemdkragen ist ein wenig aufgestellt und von einem weißen Krawattenschal umwunden. Die lange Weste mit den Seitentaschen hilft, ihre weibliche Figur zu tarnen. Die Enden der weißen Strümpfe bedecken die Knie der Culotte. Eine große Masche schmückt die schwarzen Halbschuhe mit langer Zunge. Ein zierlicher Dreispitz bedeckt den Kopf.§Rechts kleidet sich Beatrice „regulär“ mit einer bodenlangen weißen Robe, bei der gerippte Streifen von den Schultern zur Taillenschneppe einen Vorstecker einfassen, auf dessen oberer Mitte eine Brosche mit drei daran hängenden Perlen sitzt. Die Seiten des Rockteils sind mit Rüschen eingefasst und bilden seitlich gerafft einen dekorativen Faltenwurf, der das weiß glänzende Unterkleid gut zur Geltung kommen lässt: Hier bildet ein hoher Volant mit durchbrochener Spitze einen dekorativen Abschluss am Boden. Halbhandschuhe aus dunklem Netz und ein vom Hinterkopf fallender Streifen weißer Stickerei vervollständigen ihre Aufmachung.§Die Chiaroscuro-Skizze am linken Rand zeigt eine männlich verkleidete Beatrice in der Mode eines früheren Jahrhunderts. An das taillierte dunkle Wams mit dem bogenförmig ausgeschlagenen Hemdkragen sind unter die Schulterstücke helle Ärmel angeheftet. Ein Bandelier mit Schnalle hält den Degen an der linken Hüfte. Die Kniebundhosen enden mit Pompons, die Schuhe sind mit Maschen dekoriert. Vom hohen, runden Hut mit hochgebogener Krempe hängt eine buschige Feder. (wol)
Zeit:
12.2.1857
Spielstätte:
Wien\Burgtheater
Künstler/in:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNBarrow_outward
Bezug/Person:
Marie Kierschner (als Beatrice, unter dem Namen Federico Rasponi) (1834 Wien - 1898 Berlin) DNBarrow_outward
Objektbezeichnung
Figurine
Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben und Deckweiss auf Papier, auf Karton geklebt
Maße:
Kartonmaß: 28,7 cm × 22,7 cm
Blattmaß: 19,8 cm × 12,8 cm
Inv. Nr.
HZ_HM2244
Bildrecht
Theatermuseum, Wien
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