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Figurine

Der Adept

12.11.1836 | Wien Burgtheater

"Werner Holm, Magister der Chemie zu Köln, durch Alchemie reich geworden, hat sich in Benevent als Fürst Borisoff höchst protzig herausgeputzt. Über der rechten Schulter hängt ein Umhang, dessen breiter Kragen üppig mit Hermelinpelz besetzt ist; Hermelinpelz umgibt auch die Ränder der Seiten und Ärmel. Stickereien aus Gold- und Silberfäden zieren ebenfalls Kragen, Seitenteile und Ärmel. Darunter macht eine Tunika aus prächtigem dunkelroten Stoff mit gelben und blauen Motiven einen übertrieben prächtigen Eindruck, der durch Verschlüsse aus höchst aufwendigen Stickereien und verziert mit Pompons besonders verstärkt wird. Vom Kummerbund aus weißglänzendem Stoff mit silbernen Verzierungen hängt ein Ende mit einer goldgelben Quaste herab. Ein reich mit Steinen besetztes Band hält den Krummsäbel an seiner linken Seite. An den Beinen in weißen Strümpfen müssen auch noch die Schuhe einen Saum aus Hermelinpelz und Stickereien aus Goldfaden am Rist tragen. Aus der braunen Pelzhaube hängt eine rote Mütze mit einer goldgelben Quaste; seitlich hält eine silberne, mit Steinen besetzte Agraffe einen Fächer aus Straußenfedern, eine goldgelbe Quaste und eine um die Haube hängende Kordel. (wol)"

"Werner Holm, Magister der Chemie zu Köln, durch Alchemie reich geworden, hat sich in Benevent als Fürst Borisoff höchst protzig herausgeputzt. Über der rechten Schulter hängt ein Umhang, dessen breiter Kragen üppig mit Hermelinpelz besetzt ist; Hermelinpelz umgibt auch die Ränder der Seiten und Ärmel. Stickereien aus Gold- und Silberfäden zieren ebenfalls Kragen, Seitenteile und Ärmel. Darunter macht eine Tunika aus prächtigem dunkelroten Stoff mit gelben und blauen Motiven einen übertrieben prächtigen Eindruck, der durch Verschlüsse aus höchst aufwendigen Stickereien und verziert mit Pompons besonders verstärkt wird. Vom Kummerbund aus weißglänzendem Stoff mit silbernen Verzierungen hängt ein Ende mit einer goldgelben Quaste herab. Ein reich mit Steinen besetztes Band hält den Krummsäbel an seiner linken Seite. An den Beinen in weißen Strümpfen müssen auch noch die Schuhe einen Saum aus Hermelinpelz und Stickereien aus Goldfaden am Rist tragen. Aus der braunen Pelzhaube hängt eine rote Mütze mit einer goldgelben Quaste; seitlich hält eine silberne, mit Steinen besetzte Agraffe einen Fächer aus Straußenfedern, eine goldgelbe Quaste und eine um die Haube hängende Kordel. (wol)"

Zeit:
12.11.1836

Spielstätte:
Wien\Burgtheater

Künstler/in:
Philipp von Stubenrauch (1784 - 1848) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Maße:
Blattmaß: 23 cm × 14 cm
Kartonmaß: 28 cm × 21 cm

Inv. Nr.
HZ_HM688

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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