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Figurine

Wilhelm Tell

10.11.1854 | Wien Burgtheater

"Bertha von Bruneck, eine reiche Erbin, beeindruckt uns in einer grünen Robe mit goldenen Streifen und Paspeln sowie mit einem weiten trapezförmigen Ausschnitt, der sich unter dem Steg quer über den Busen in der Form eines Halbkreises fortsetzt. Diese Offenheit wird allerdings durch die weiße Bluse verdeckt, die mit einem mäßig weiten, runden Ausschnitt gemeinsam mit einer einfachen weißen Perlenkette den Hals umschließt. An den langen Ärmeln sind gezackte weiße Manschetten ausgeschlagen, während die Puffe um den Ellbogen in den Schlitzen die weiße Bluse aufblitzen lässt. Eine um die Taille gelegte goldgelbe Kordel endet in zwei herabhängenden Quasten; an ihr hängt der rote Almosenbeutel mit einer großen goldenen Quaste. Der Rockteil endet bogenförmig und in unterschiedlicher Länge mit dem höchsten Punkt in der Mitte, wodurch sich mit den drei goldenen Bändern ein sehr dekorativer Faltenwurf über dem Saum des Überkleides ergibt. So kann das weiße Unterkleid rundum frei bleiben und seinen goldenen Doppelstreifen über dem Abschluss in Bodennähe zeigen. Ihre dunklen Zöpfe sind auf Spindeln gerollt und bedecken ihre Ohren. Ein goldgelbes Band hält das grüne Barett mit den goldenen Paspeln und der weißen Feder. Ihre linke Hand hält einen Wurfpfeil aus gelbem Metall als Symbol ihrer Sympathie für den Freiheitskampf. (wol)"

"Bertha von Bruneck, eine reiche Erbin, beeindruckt uns in einer grünen Robe mit goldenen Streifen und Paspeln sowie mit einem weiten trapezförmigen Ausschnitt, der sich unter dem Steg quer über den Busen in der Form eines Halbkreises fortsetzt. Diese Offenheit wird allerdings durch die weiße Bluse verdeckt, die mit einem mäßig weiten, runden Ausschnitt gemeinsam mit einer einfachen weißen Perlenkette den Hals umschließt. An den langen Ärmeln sind gezackte weiße Manschetten ausgeschlagen, während die Puffe um den Ellbogen in den Schlitzen die weiße Bluse aufblitzen lässt. Eine um die Taille gelegte goldgelbe Kordel endet in zwei herabhängenden Quasten; an ihr hängt der rote Almosenbeutel mit einer großen goldenen Quaste. Der Rockteil endet bogenförmig und in unterschiedlicher Länge mit dem höchsten Punkt in der Mitte, wodurch sich mit den drei goldenen Bändern ein sehr dekorativer Faltenwurf über dem Saum des Überkleides ergibt. So kann das weiße Unterkleid rundum frei bleiben und seinen goldenen Doppelstreifen über dem Abschluss in Bodennähe zeigen. Ihre dunklen Zöpfe sind auf Spindeln gerollt und bedecken ihre Ohren. Ein goldgelbes Band hält das grüne Barett mit den goldenen Paspeln und der weißen Feder. Ihre linke Hand hält einen Wurfpfeil aus gelbem Metall als Symbol ihrer Sympathie für den Freiheitskampf. (wol)"

Zeit:
10.11.1854

Spielstätte:
Wien\Burgtheater

Künstler/in:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Maße:
Blattmaß: 23,5 cm × 15,3 cm

Inv. Nr.
HZ_HM2026

Bildrecht
Theatermuseum, Wien