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Figurine

Der Nibelungenhort

29.12.1828 | Wien Burgtheater

"Chriemhild, Günthers Schwester, ist mit einer prächtigen Robe hervorragend für die Konfrontation mit Brunhild ausstaffiert. Das dunkelblaue Mieder ist an den Schultern mit weißen Blütenapplikationen bestickt; darunter fallen die weißen, mit winzigen blauen Blüten verzierten Ballonärmel bis über den Ellenbogen; unterhalb umgeben breite Silberreifen die Handgelenke. Ein reich mit Silberbeschlägen besetzter Gürtel mit einem Gürtelgehänge aus Silbergliedern umgibt ihre schmale Taille. Das blaue, bis unter das Knie reichende Überkleid ist zum fransenbehängten Saum hin dichter werdend mit weiß gestickten Sternen besetzt; unterhalb ist das weiße, blau geränderte Unterkleid ein wenig zu sehen. Von den Schultern des Mieders hängt eine goldbraune, mit einem weißen Pelzrand besetzte Schleppe. Über dem offenen schulterlangen Haar sitzt eine Haube, geformt aus einem goldgelben Kegel und zwei übereinandergesetzten silbernen Kronen. Aus der Spitze des Kegels entspringt ein zarter Schleier, der ihr am Rücken bis zu den Knien fällt. (wol)"

"Chriemhild, Günthers Schwester, ist mit einer prächtigen Robe hervorragend für die Konfrontation mit Brunhild ausstaffiert. Das dunkelblaue Mieder ist an den Schultern mit weißen Blütenapplikationen bestickt; darunter fallen die weißen, mit winzigen blauen Blüten verzierten Ballonärmel bis über den Ellenbogen; unterhalb umgeben breite Silberreifen die Handgelenke. Ein reich mit Silberbeschlägen besetzter Gürtel mit einem Gürtelgehänge aus Silbergliedern umgibt ihre schmale Taille. Das blaue, bis unter das Knie reichende Überkleid ist zum fransenbehängten Saum hin dichter werdend mit weiß gestickten Sternen besetzt; unterhalb ist das weiße, blau geränderte Unterkleid ein wenig zu sehen. Von den Schultern des Mieders hängt eine goldbraune, mit einem weißen Pelzrand besetzte Schleppe. Über dem offenen schulterlangen Haar sitzt eine Haube, geformt aus einem goldgelben Kegel und zwei übereinandergesetzten silbernen Kronen. Aus der Spitze des Kegels entspringt ein zarter Schleier, der ihr am Rücken bis zu den Knien fällt. (wol)"

Zeit:
29.12.1828

Spielstätte:
Wien\Burgtheater

Künstler/in:
Philipp von Stubenrauch (1784 - 1848) DNB

Objektbezeichnung
Figurine

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Maße:
Blattmaß: 23,4 cm × 14,8 cm
Kartonmaß: 29 cm × 21 cm

Inv. Nr.
HZ_HM363

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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