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Bühnenbild

Mignon

24.10.1868 | Wien Staatsoper

Ein „geschlossenes Zimmer“ (2. Akt) lässt das Auge des Betrachters nicht zur Ruhe kommen, denn die spätbarocke Ausstattung überzieht in einem Horror Vacui Decke und Wände mit einer vollständigen Versammlung architektonischer Elemente und Formen der Bauplastik. Zu Hermen reduzierte Karyatiden wölben sich unter der Decke, Sprenggiebel dekorieren die Pforten, Putten lümmeln an der Kaminschürze, ein Wandspiegel im Goldrahmen hängt geneigt zwischen Kandelabern, Goldstuck an den Pilastern und ein Durchblick in den nächsten und übernächsten Raum.

Ein „geschlossenes Zimmer“ (2. Akt) lässt das Auge des Betrachters nicht zur Ruhe kommen, denn die spätbarocke Ausstattung überzieht in einem Horror Vacui Decke und Wände mit einer vollständigen Versammlung architektonischer Elemente und Formen der Bauplastik. Zu Hermen reduzierte Karyatiden wölben sich unter der Decke, Sprenggiebel dekorieren die Pforten, Putten lümmeln an der Kaminschürze, ein Wandspiegel im Goldrahmen hängt geneigt zwischen Kandelabern, Goldstuck an den Pilastern und ein Durchblick in den nächsten und übernächsten Raum.

Zeit:
24.10.1868

Spielstätte:
Wien\Staatsoper

Künstler/in:
Carlo Brioschi (1826 Mailand - 1895 Wien) DNB

Objektbezeichnung
Bühnenbild

Material/Technik:
Bleistift, Wasserfarben, Tusche, weiß gehöht auf Papier, kaschiert auf Karton

Maße:
Blattmaß: 23,7 cm × 35,7 cm
Kartonmaß: 37,3 cm × 49,5 cm

Inv. Nr.
HZ_HOpU5411

Bildrecht
Theatermuseum, Wien

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