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Figurine

Mathilde von Guise

26.3.1810 | Wien Staatsoper

"Ein Bauer, eine Bäuerin und ein Mädchen stehen einander gegenüber. Der Bauer in einer verwaschenen hellblauen Cotte lehnt sich auf einen Stock. Die in Wadenhöhe gezackt endenden hellgrauen Beinkleider sind unter den Knien gebunden. Aus den Armlöchern der Cotte reicht ein beiges Hemd bis zu den Handgelenken. Am graubraunen Gürtel hängt ein Kumpf mit einem Wetzstein; am Rücken trägt er einen kleinen Ranzen. Die bloßen Füße stecken in klobigen Pantinen. Zwei schlanke Federn zieren das bescheidene beige Barett.§Die Bäuerin kleidet sich in ein wadenlanges, beiges Kleid mit langen Ärmeln, einfachen Schulterstücken und einem am Hals aufgestellten Kragen, der mit einer Schnur vor dem Hals gebunden ist. Eine schmale, ein wenig bestickte Schürze hängt unter der Taille, wo Bänder auch einen Schlüsselbund, einen Almosenbeutel und ein kleines Messer halten. An den Füßen trägt sie offene Pantoffeln. Die linke Hand hält einen gelben Henkelkorb. Ein aus dem Kragen kommendes Tuch umgibt den Kopf wie eine Haube.§Auch das Mädchen trägt Pantoffeln und hat seinen Kopf mit einer Gugel umhüllt. Ihr braunes, ärmelloses Mieder ist hochgeschlossen mit einem dunkel geränderten Carré-Ausschnitt. Das weiße Hemd reicht bis zum Handgelenk. Der bis zu den Waden reichende weiße Rock unter dem hoch gebundenen Gürtel mit einem Messerchen am langen Band verbirgt den leicht gewölbten Unterleib nicht. (wol)"

"Ein Bauer, eine Bäuerin und ein Mädchen stehen einander gegenüber. Der Bauer in einer verwaschenen hellblauen Cotte lehnt sich auf einen Stock. Die in Wadenhöhe gezackt endenden hellgrauen Beinkleider sind unter den Knien gebunden. Aus den Armlöchern der Cotte reicht ein beiges Hemd bis zu den Handgelenken. Am graubraunen Gürtel hängt ein Kumpf mit einem Wetzstein; am Rücken trägt er einen kleinen Ranzen. Die bloßen Füße stecken in klobigen Pantinen. Zwei schlanke Federn zieren das bescheidene beige Barett.§Die Bäuerin kleidet sich in ein wadenlanges, beiges Kleid mit langen Ärmeln, einfachen Schulterstücken und einem am Hals aufgestellten Kragen, der mit einer Schnur vor dem Hals gebunden ist. Eine schmale, ein wenig bestickte Schürze hängt unter der Taille, wo Bänder auch einen Schlüsselbund, einen Almosenbeutel und ein kleines Messer halten. An den Füßen trägt sie offene Pantoffeln. Die linke Hand hält einen gelben Henkelkorb. Ein aus dem Kragen kommendes Tuch umgibt den Kopf wie eine Haube.§Auch das Mädchen trägt Pantoffeln und hat seinen Kopf mit einer Gugel umhüllt. Ihr braunes, ärmelloses Mieder ist hochgeschlossen mit einem dunkel geränderten Carré-Ausschnitt. Das weiße Hemd reicht bis zum Handgelenk. Der bis zu den Waden reichende weiße Rock unter dem hoch gebundenen Gürtel mit einem Messerchen am langen Band verbirgt den leicht gewölbten Unterleib nicht. (wol)"

Time:
26.3.1810

Venue:
Wien\Staatsoper

Object Name
Figurine

Material/technology:
Bleistift, Wasserfarben und Tintenfeder auf Papier

Dimensions:
Blattmaß: 22,5 cm × 13,7 cm

Invs.
HZ_HM3290

Copyright
Theatermuseum, Wien

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