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Figurine

Die Anna-Lise

14.12.1858 | Wien Burgtheater

"Die Fürstin Henriette, Leopolds Mutter, Vormundin und Regentin, kleidet sich ihrem Stand und ihrer Stellung entsprechend höfisch und gleichzeitig zurückhaltend. Der Rand des V-Ausschnitts des schwarzen Mieders ist mit einer Berthe aus schwarz besticktem grauem Tüll eingefasst und umgibt einen blauen Vorstecker. Die Ärmel weiten sich an den Ellbogen unter umgeschlagenen braunen Manschetten mit Rand, Masche und Pompons aus Gold; unterhalb fallen Engageantes aus schwarz besticktem Tüll über die Unterarme. Von der Taillenschneppe abwärts fällt der geteilte, weiß gefütterte braune Rockteil über einem Reifrock rasch zur Seite, wobei die Goldborte an den Rändern die welligen Falten im Stoff bis zum Boden hin reizvoll betont. Dazwischen ist das blaue Unterkleid durch zwei Goldborten gedrittelt; jede hält einen breiten Volant, wo wieder der schwarz bestickte graue Tüll zum Einsatz kommt. Die rechte Hand im weißen Handschuh hält einen goldenen Fächer mit zwei Quasten. Als Schmuck trägt sie ein Armband und goldene Ohrringe; eine dreireihige Perlenkette schließt mit einem oval gefassten Stein in der Halsgrube, an dem kurze Perlenschnüre ein zweites solches Juwel mit drei tropfenförmigen Perlen halten. Ihr natürlich aussehendes weißes Haar wird von schwarzer Spitze umhüllt, die am Scheitel den Mittelteil eines Diadems nachbildet. (wol)"

"Die Fürstin Henriette, Leopolds Mutter, Vormundin und Regentin, kleidet sich ihrem Stand und ihrer Stellung entsprechend höfisch und gleichzeitig zurückhaltend. Der Rand des V-Ausschnitts des schwarzen Mieders ist mit einer Berthe aus schwarz besticktem grauem Tüll eingefasst und umgibt einen blauen Vorstecker. Die Ärmel weiten sich an den Ellbogen unter umgeschlagenen braunen Manschetten mit Rand, Masche und Pompons aus Gold; unterhalb fallen Engageantes aus schwarz besticktem Tüll über die Unterarme. Von der Taillenschneppe abwärts fällt der geteilte, weiß gefütterte braune Rockteil über einem Reifrock rasch zur Seite, wobei die Goldborte an den Rändern die welligen Falten im Stoff bis zum Boden hin reizvoll betont. Dazwischen ist das blaue Unterkleid durch zwei Goldborten gedrittelt; jede hält einen breiten Volant, wo wieder der schwarz bestickte graue Tüll zum Einsatz kommt. Die rechte Hand im weißen Handschuh hält einen goldenen Fächer mit zwei Quasten. Als Schmuck trägt sie ein Armband und goldene Ohrringe; eine dreireihige Perlenkette schließt mit einem oval gefassten Stein in der Halsgrube, an dem kurze Perlenschnüre ein zweites solches Juwel mit drei tropfenförmigen Perlen halten. Ihr natürlich aussehendes weißes Haar wird von schwarzer Spitze umhüllt, die am Scheitel den Mittelteil eines Diadems nachbildet. (wol)"

Time:
14.12.1858

Venue:
Wien\Burgtheater

Artist:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNB

Object Name
Figurine

Material/technology:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Dimensions:
Blattmaß: 21,3 cm × 13,3 cm
Kartonmaß: 29,7 cm × 22,4 cm

Invs.
HZ_HM2462

Copyright
Theatermuseum, Wien

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