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Figurine

Das Testament des großen Kurfürsten

18.9.1858 | Wien Burgtheater

Markgraf Philipp Wilhelm, Sohn der Dorothea von Holstein und Stiefbruder Friedrichs, steht in einem blauen Justaucorps vor uns, an dem die Brandenbourg-Verschlüsse entlang der Mitte und an den schrägen Seitentaschen in Goldborte ausgeführt und die entsprechend verzierten Stulpen breit auf das weißglänzende Futter umgeschlagen sind. Die eingeschnittenen und umgeschlagenen Manschetten zeigen das weiße Innenfutter mit einer Dekoration aus goldenen Borten. Das Jabot und die kräftigen Reihen von Bandschlaufen unter den Schulterstücken bilden eine markante Dreiergruppe in Weiß, während ein in Rot und Gold gestreiftes Bandelier den Degen an der linken Hüfte hält. Ein weißes Tuch ist locker um seine Hüfte geknotet und hängt mit Enden in Goldfransen seitlich herab. Unter dem Rock trägt er eine rote Weste und weite blaue Hosen. Bei den schwarzen Stiefeln weitet sich der Schaft an den Knien und breite Laschen am Rist halten die goldenen Sporen. An dem mit Gold geränderten Rand der breiten Krempe verläuft ein zarter Kranz kurzer weißer Federn. (wol)

Markgraf Philipp Wilhelm, Sohn der Dorothea von Holstein und Stiefbruder Friedrichs, steht in einem blauen Justaucorps vor uns, an dem die Brandenbourg-Verschlüsse entlang der Mitte und an den schrägen Seitentaschen in Goldborte ausgeführt und die entsprechend verzierten Stulpen breit auf das weißglänzende Futter umgeschlagen sind. Die eingeschnittenen und umgeschlagenen Manschetten zeigen das weiße Innenfutter mit einer Dekoration aus goldenen Borten. Das Jabot und die kräftigen Reihen von Bandschlaufen unter den Schulterstücken bilden eine markante Dreiergruppe in Weiß, während ein in Rot und Gold gestreiftes Bandelier den Degen an der linken Hüfte hält. Ein weißes Tuch ist locker um seine Hüfte geknotet und hängt mit Enden in Goldfransen seitlich herab. Unter dem Rock trägt er eine rote Weste und weite blaue Hosen. Bei den schwarzen Stiefeln weitet sich der Schaft an den Knien und breite Laschen am Rist halten die goldenen Sporen. An dem mit Gold geränderten Rand der breiten Krempe verläuft ein zarter Kranz kurzer weißer Federn. (wol)

Time:
18.9.1858

Venue:
Wien\Burgtheater

Artist:
Girolamo Franceschini (1820 Triest - 1859 Wien) DNB

Object Name
Figurine

Material/technology:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Dimensions:
Blattmaß: 21,2 cm × 11,9 cm
Kartonmaß: 28,3 cm × 21,3 cm

Invs.
HZ_HM2368

Copyright
Theatermuseum, Wien

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