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Figurine

Die beiden Schauspieler

8.5.1839 | Wien Burgtheater

"Cornelie, Tochter Refrains, Schauspieldirektor in Aix, trägt als Amenaide in der Tragödie Tancrède von Voltaire eine prächtig mit Posamenten aller Art besetzte Robe. Über dem konkav-konvexen Abschluss des Mieders mit weißem Mittelteil und schwarzem Rücken bedeckt ein weißes Brusttuch mit goldgelbem Rand das Dekolleté. Goldborten zieren die Vorderseite mit Bogen und Rauten. Die Ärmel wollen sich zur Trompetenform weiten, werden aber von einem edelsteinbesetzten Goldrand samt Volant-Kranz eingefangen und setzen am Ellbogen als goldfarben paspelierte Armschleppen fort. Unter der mit einem Goldband eingefassten Taille hängen seitlich Schöße in polygonaler Form; die Mitte bedeckt eine Patte im Bogenschnitt. Darunter reicht das weiße Unterkleid bis zum Boden, wobei die Posamenten in der unteren Hälfte ein lebhaftes Formenspiel mit Bändern in Bogen- und Rautenform samt Applikationen in Stern- und Lilienform zeigen. Besonders auffallend sind die weit zur Seite gerückten Ränder des Überkleides, die mit einem Band großer ovaler Applikationen aus Goldstoff und einem Streifen goldgelber Fransen besetzt sind, wobei das Überkleid obendrein zu einer Schleppe verlängert ist. Als Schmuck trägt sie ein mit weißen Steinen dicht besetztes Halsband, Ohrgehänge und eine Goldkrone, über der sich rosa Pfauenfedern türmen und von der ein rosa Schleier bis zu ihren Knien herabweht. (wol)"

"Cornelie, Tochter Refrains, Schauspieldirektor in Aix, trägt als Amenaide in der Tragödie Tancrède von Voltaire eine prächtig mit Posamenten aller Art besetzte Robe. Über dem konkav-konvexen Abschluss des Mieders mit weißem Mittelteil und schwarzem Rücken bedeckt ein weißes Brusttuch mit goldgelbem Rand das Dekolleté. Goldborten zieren die Vorderseite mit Bogen und Rauten. Die Ärmel wollen sich zur Trompetenform weiten, werden aber von einem edelsteinbesetzten Goldrand samt Volant-Kranz eingefangen und setzen am Ellbogen als goldfarben paspelierte Armschleppen fort. Unter der mit einem Goldband eingefassten Taille hängen seitlich Schöße in polygonaler Form; die Mitte bedeckt eine Patte im Bogenschnitt. Darunter reicht das weiße Unterkleid bis zum Boden, wobei die Posamenten in der unteren Hälfte ein lebhaftes Formenspiel mit Bändern in Bogen- und Rautenform samt Applikationen in Stern- und Lilienform zeigen. Besonders auffallend sind die weit zur Seite gerückten Ränder des Überkleides, die mit einem Band großer ovaler Applikationen aus Goldstoff und einem Streifen goldgelber Fransen besetzt sind, wobei das Überkleid obendrein zu einer Schleppe verlängert ist. Als Schmuck trägt sie ein mit weißen Steinen dicht besetztes Halsband, Ohrgehänge und eine Goldkrone, über der sich rosa Pfauenfedern türmen und von der ein rosa Schleier bis zu ihren Knien herabweht. (wol)"

Time:
8.5.1839

Venue:
Wien\Burgtheater

Object Name
Figurine

Material/technology:
Bleistift, Wasserfarben und Tusche auf Papier

Dimensions:
Blattmaß: 23 cm × 14 cm
Kartonmaß: 28 cm × 21 cm

Invs.
HZ_HM798

Copyright
Theatermuseum, Wien

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